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1)
ELEKTROMOTOR
Bauart mit Zylinderrotor; Einpolig bei Zügen mit einer Geschwindigkeitsstufe,
zweipolig bei zwei Hebegeschwindigkeiten. Isolationsklasse
F für die einstufigen, Klasse H für die zweistufigen Flaschenzüge.
Der Schrittbstrieb liegt bei 40% für die Züge mit einer, bei
20+20% für die Züge mit zwei Geschwindigkeiten. Drehstromversorgung:
230/400 V - 50 Hz. Auf Anfrage lassen sich die Geräte an alle
Spannungen anpassen.
2)
GETRIEBE
Das Umlauf Wechselgetriebe ist so konstruiert, daß sich die
Zuggeschwindigkeit einfach durch Erhöhung oder Verringerung
der Komponenten (Zahnräder) ändern läßt. Das Getriebe wird
mit Permanantfett (Molicote) geschmiert und bedarf keinerlei
Wartung oder Schmiermittelzusätzen. Aus hochwertigem Stahl
hergestellt wird es einer Härtüngs- und Zementierungsbehandlung
unterzogen, um eine lange Lebensdauer zu garantieren.
3)
LADENUSS
Stellt die einwandfreie Lagenrung und Mitnahme der Kette
sicher: Aus komplett bearbeitetem Sphäroguss gefertigt und
einer thermischen Spezialbehandlung gegen Verschleiß unterzogen
ist die Nuß härter als die Kette.
4)
KETTENFÜHRUNG
Nur beim neuen Flaschenzug RWM ist die Kettenführung in
den zentralen Gußkörper eingelassen und besteht damit aus
einem Einzelstück. Dadurch kann die Kette präzise gleiten
und lagert perfekt auf den Vertiefungen der Triebnuß. Die
Führung fünktioniert auch als Vorrichtung, die die Kette aus
den Vertiefungen der Triebnuß zieht.
KETTE
Aus dynamisch sehr stabilem, hochwertigem Spezialstahl gefertigt
hat sie mit 10% einen sehr niedrigen Lastfaktor, der als Koeffizient
für die Bruchsicherheit gilt. Die Oberfläche wird gehähartet,
anschließend wird die Kette heißverzinkt, um sie vor Oxidation
zu schützen.
5)
KUPPLUNG
Die Kupplung ist eine Sicherheitsvorrichtung, die den herkömmlichen
Endschalter abgelöst hat und den Maximalhub beim An- und Abstieg
begrenzt. Sie dient ferner als Überlastbegrenzung. Die wartungsfreie
Kupplung besteht aus zwei asbestfreien Bremsscheiben, die
durch Tellerfedern gegeneinander gedrückt werden (Es ist jedoch
nicht-ratsam beim An- Abstieg häufig den Endanschlag zu erreichen).
6)
BALANCEKÖRPER
Er besteht aus einer runden Stahlmasse, deren Durchmesser
vom Typ des Flaschenzugs abhängt. Er sorgt dafür, daß das
Gerät genau waagerecht liegt.
7)MOTORBREMSE
Sie wird durch einen Elektromagneten am Ende der Motorwelle
gebildet und arbeitet mit zwei Stahlplatten. Die Bremsanlage
wirkt gleichzeitig auf zwei Flächen ein und gestattet somit
einen schnellen und sicheren Bremsvorgang.
8)
AUFHÄNGUNG
Die Flaschenzüge sind serienmäßig an Tragzapfen (Ösen) aufgehängt.
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